Einen geliebten Menschen zu verabschieden, ist immer mit großer Trauer und vielen Emotionen verbunden. Mit der Bestattung wollen wir uns vom Verstorbenen verabschieden und ihn auf der letzten Reise begleiten. Wir unterstützen Sie bei der Planung aller allfälligen Organisationen und begleiten Sie bei der Ausrichtung der Feuerbestattung. Unser Team kümmert sich in Wien und Niederösterreich um die individuelle Planung und Ausführung Ihrer Trauerfeier.
Die Feuerbestattung wird auch Kremation genannt und umfasst eine Vielzahl von Beisetzungsmöglichkeiten. Wir stehen Ihnen zur Seite und beraten Sie ausführlich über verschiedene Alternativen nach einer Feuerbestattung.
Unser Team steht Ihnen bei und lässt Sie diesen schweren Weg nicht allein gehen.
Gerne betreuen wir Sie auch bei der Auswahl von Urne, Kerzen, Blumen und angemessener Kondolenz.
Ablauf der Einäscherung (Kremation):
In Österreich gibt es zurzeit 18 Krematorien. Die meisten haben eigene Abschiedsräume, in denen die Hinterbliebenen vor der Feuerbestattung (Kremation) Abschied vom Verstorbenen nehmen können. Außerdem besteht für Angehörige die Möglichkeit, während der Einäscherung anwesend zu sein.
Eine Trauerfeier ist nicht verpflichtend. Wie die Beisetzung, kann auch die Trauerfeier individuell abgehalten werden. Der Zeitpunkt der Trauerfeier kann von den Hinterbliebenen frei gewählt werden, entweder vor der Einäscherung mit Sarg oder vor der Beisetzung mit Urne. Auch eine Trauerrede vom Pfarrer, einer Trauerrednerin oder einem Trauerredner sind möglich.
Unser Bestattungsunternehmen in Wien und Niederösterreich unterstützt Sie bei der Planung Ihrer individuellen Trauerfeier.
Der Verstorbene, die Angehörigen oder die Behörde, die die Bestattung ausrichtet, muss sich für eine Verbrennung aussprechen. Zur Kremation werden Leichnam, Sarg und Schamottestein gemeinsam kremiert. Dazu benötigt das Krematorium die Sterbeurkunde und eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers. Zur Aushändigung der Urne muss der Endverbleib feststehen.
Sie planen eine Bestattung in Wien oder Niederösterreich und benötigen weitere Informationen über die Kosten? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und erhalten Sie ein individuelles Angebot!
Die Feuerbestattung ist die Grundlage für viele verschiedene Beisetzungsarten.
Nach einer Einäscherung wird die Asche des Verstorbenen in einer Urne beigesetzt. Selbst wenn die Grabstelle als voll gilt, wird für Urnen immer noch Platz gefunden.
Vorteile:
- kann zuhause aufbewahrt werden, laufende Kosten entfallen
- Gedenkstätte am Friedhof
- mehrere Verstorbene finden Platz
- längere Bestattungsfrist
- Entfall der Grabpflege
- günstiger als eine Beisetzung im Sarg
- verschiedene Bestattungsarten möglich
Zu Bedenken:
- Zur Aufbewahrung zu Hause sind Genehmigungen erforderlich (bundeslandabhängig)
- Kosten für Genehmigungen (bundeslandabhängig)
Die meisten Friedhöfe bieten auch Urnengräber an. Diese sind nur ca. halb so lang. Wenn die Urne abholbereit ist, wird sie im Krematorium abgeholt und die Urne ist bereit für die Beisetzung.
Erdbestattung am Friedhof
Wie bei der klassischen Bestattung mit dem Sarg, können Sie die Urne auch auf dem Friedhof beisetzen. Normale Gräber und Grüfte, aber auch kleine Urnengräber sind hierfür auf vielen Friedhöfen in Wien und Umgebung zu finden.
Weltraumbestattung
Bei der Weltraumbestattung wird nur ein kleiner Teil der Asche entnommen, in eine Mikrokapsel gefüllt und durch eine Trägerrakete in den Weltraum geschossen.
Kolumbarium
Kolumbarien sind Räume oder ganze Gebäude, die an den Wänden einzelne kleine Kammern haben, in denen jeweils eine Urne beigesetzt wird. Sie werden auch „Urnenwand“ genannt.
Die Urne kann auch in einer Kammer des Kolumbariums am Friedhof beigesetzt werden. Die Kammer kann mit Grabkerze und Skulpturen ausgestattet werden.
Naturbestattung – die Alternative zur klassischen Erdbestattung
Die Naturbestattung wird gerne aufgrund der Verbindung mit dem Kreislauf der Natur gewählt. Die biologisch abbaubare Urne wird hier nach Wunsch bei Wiesen-, Strauch- oder Baumbestattung beigesetzt. Auch eine Bestattung im Sarg ohne Einäscherung ist möglich.
Wasserbestattung
Hier wird die abbaubare Urne dem Wasser übergeben – während des Treibens der Urne werden gerne Blumen und Blütenblätter (oder gerne auch Blumen nach Wunsch) nachgeworfen. Die Wasserbestattung ist in Wien nicht zulässig und momentan nur in Niederösterreich möglich.
Diamantbestattung
Ein großer Teil der Asche wird unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu einem Diamanten gepresst. So können Sie Ihren geliebten Menschen noch lange bei sich tragen.
Wir beraten Sie ausführlich über verschiedene Bestattungsarten und Kosten, sind für Sie da und unterstützen Sie in allen zugehörigen Bereichen - Egal für welche Form der Bestattung (Erdbestattung oder Feuerbestattung) Sie sich entscheiden. Unser Team nimmt sich Zeit, um Ihre individuellen Vorstellungen für die Bestattung und Trauerfeier zu planen und umzusetzen. Besuchen Sie einen unserer vielen Standorte in Wien, teilen Sie uns Ihre Wünsche mit, den Rest erledigen wir für Sie!
Unser Bestattungsunternehmen Ried führt eine Vielzahl an Urnen. Folgende Materialien sind in unserem Sortiment vorhanden.
Urnen gibt es in verschiedenen Arten.
Weiters haben wir auch eine Vielzahl an verschiedenen Materialien und Verzierungen für Särge in unserem Sortiment.
Sind Sie an den Kosten für Feuerbestattungen in Wien oder Niederösterreich interessiert? Wir beraten Sie gerne und erstellen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie dafür Kontakt auf!
Ja, da in Österreich die Sargpflicht gilt, ist auch bei der Feuerbestattung ein Sarg notwendig! Bei der Feuerbestattung sind meist günstige Särge in Gebrauch, wenn die Trauerfeier mit Urne geplant wird. Da diese aus Kiefernholz oder Zellulose bestehen, sind die Kosten geringer als die Särge für die Erdbestattung. Bei der Kremation wird möglichst auf Metall am Sarg, Grabbeigaben und Gummisohlen verzichtet.
Damit die Urne nach der Beisetzung zu Hause aufgestellt werden darf, benötigen Sie Genehmigungen. Die erforderlichen Genehmigungen und deren Kosten sind bundeslandabhängig. Zwingend erforderlich ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers bzw. vom Vermieter/von der Vermieterin.
Außerdem ist es wichtig zu erwähnen, dass die Urne nicht eigenständig geöffnet werden darf. Auch das eigenhändige Verstreuen der Asche des Verstorbenen ist in Österreich verboten.
Da bei einer Kremation günstige Särge aus Kiefernholz und Zellulose verwendet werden und keine Griffe benötigt werden, sind hier die Kosten geringer.
Nein, eine Verwechslung vor und nach der Kremation ist definitiv nicht möglich. Jeder Sarg wird vor der Einäscherung mit einem feuerfesten Schamottestein und einer eindeutigen Nummer versehen. In jede Einäscherungskammer wird nur ein Sarg hineingeschoben. Daher kann eine Verwechslung bei der Feuerbestattung vollkommen ausgeschlossen werden.
Das sogenannte Talar (Sterbehemd) ist die geeignetste Bekleidung für die Feuerbestattung. Jedoch können die Angehörigen selbst entscheiden, was der Verstorbene tragen soll. Sie möchten den Verstorbenen in seinem Lieblingsanzug einäschern lassen? Kein Problem - Die Kleidung für die Bestattung können Sie selbst bestimmen. Von Schuhen und Zahnprothesen wird abgeraten.
Grundsätzlich ist es kein Problem, die Urne mit nach Hause zu nehmen. Hier müssen Sie jedoch einige Punkte beachten.
Sie benötigen die Zustimmung des Grundstückseigentümers bzw. des Vermieters/der Vermieterin. Sind Sie der Eigentümer genügt ein Grundbuchauszug.
ACHTUNG: Bei einem Umzug müssen Sie einen neuen Antrag stellen!
Nach der Zustimmung des Grundstückseigentümers bzw. des Vermieters/der Vermieterin muss ein Antrag bei der Gemeinde bzw. beim Bürgermeister eingebracht werden. Die Kosten sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Nach der Kremation haben Sie die Möglichkeit, einen kleinen Teil der Asche oder Fingerabdruck des Verstorbenen vom Bestatter entnehmen zu lassen und einen Gedenkschmuck anfertigen zu lassen. Bitte beachten Sie, dass eine eigenständige Ascheentnahme nicht erlaubt ist!
In Österreich ist es nicht erlaubt, die Asche eigenhändig zu verstreuen. Hier droht eine Geldstrafe in der Höhe von € 20.000. Mit einem kleinen Teil der Asche für zu Hause können Sie jedoch frei verfügen.
Um die Urne nach der Feuerbestattung direkt vom Krematorium oder Bestatter entgegenzunehmen, benötigen Sie eine Bewilligung der Gemeinde. Möchten Sie die Urne in einem anderen Land beisetzen, wird eine Bestätigung der Botschaft benötigt.
Erfahrungsgemäß lohnt sich eine Bestattungsvorsorge. Die Vorsorge bietet viele Vorteile, vor allem für die Hinterbliebenen.
Bei der Bestattungsvorsorge können bereits vor einem Sterbefall die Wünsche der Beisetzung beim Bestatter bekannt gegeben werden. Sie können selbst über eine Erdbestattung oder Feuerbestattung entscheiden. Außerdem können Sie Ihre Vorstellung bezüglich der alternativen Bestattungsarten hinterlegen. Des Weiteren wird üblicherweise beim Bestatter noch bei Lebzeiten ein Teil der Kosten für die Bestattung getätigt. So werden die Hinterbliebenen im Trauerfall finanziell entlastet.
Wichtig: Auch bei einer Bestattungsvorsorge können nicht alle Bestattungskosten im Vorfeld beglichen werden.
Zum einen ist es möglich, dass sich die Meinungen und Wünsche ändern und zwischen den Bestattungsarten (Erd- oder Feuerbestattung) noch umentschieden wird.
Zum anderen kann der Bestatter nur aufgrund der momentanen Preisgestaltung kalkulieren. Da sich diese laufend ändern, ist eine vollständige Auszahlung nicht möglich.
Bei der Vorsorge haben Sie die Möglichkeit, bereits im Vorfeld über den Sarg oder die Urne, den Grabstein, die Erd- oder Feuerbestattung zu entscheiden. Eine Liste der zu verständigenden Personen und die dafür vorgesehene Parte kann vorbereitet werden. Auch Musikwünsche und Dokumente werden häufig hinterlegt. Des Weiteren können Sie den Wunsch einer Totenmesse bei der Bestattung äußern.